München, 24.08.2026 (lifePR) – Künstliche Intelligenz, Robotik und digital unterstützte Versorgung halten zunehmend Einzug in den klinischen Alltag. Mitgliedseinrichtungen des VPKA Bayern zeigen dabei, dass privat getragene Kliniken neue Technologien nicht nur einsetzen, sondern eigene Lösungen entwickeln, unter realen Versorgungsbedingungen erproben und erfolgreiche Anwendungen in die Breite übertragen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die unternehmenseigene KI-Plattform SchönGPT der Schön Klinik Gruppe.
SchönGPT unterstützt Beschäftigte aus Medizin, Pflege, Therapie, Verwaltung und weiteren Unternehmensbereichen bei zeitaufwändigen Routinen. Die Plattform steht allen 14.000 Mitarbeitenden der Klinikgruppe zur Verfügung. Aus konkreten Anforderungen des Klinikalltags heraus sind mehr als 60 spezialisierte KI-Agenten entstanden. Sie strukturieren beispielsweise Arztbriefe vor, fassen Verträge zusammen oder erstellen erste Dienstplanentwürfe. Die Plattform wird vollständig innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur betrieben. Vertrauliche Inhalte verlassen das Unternehmen nicht. Medizinische Entscheidungen trifft die KI ausdrücklich nicht; Prüfung, Bewertung und Verantwortung verbleiben bei den Beschäftigten. Schulungen, verbindliche Nutzungsrichtlinien, ein Risikomanagement und ein regelmäßig tagendes KI-Board bilden den organisatorischen Rahmen.
„SchönGPT steht exemplarisch für die Bedeutung privat getragener Kliniken als Innovationstreiber im deutschen Gesundheitswesen“, sagt VPKA-Geschäftsführer Michael Strobach. Auch in anderen Mitgliedseinrichtungen des Verbandes werden neue medizinische und therapeutische Verfahren, digitale Technologien und Behandlungskonzepte entwickelt und praktisch erprobt. „Bei alledem geht es nicht um Technik als Selbstzweck, sondern darum, medizinische und therapeutische Prozesse zu verbessern, Abläufe sicherer und effizienter zu machen und mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten zu schaffen“, unterstreicht er. „Privat getragene Einrichtungen handeln in unternehmerischer Verantwortung und übernehmen zugleich Verantwortung für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens. Um dies leisten zu können, braucht es allerdings die entsprechenden Voraussetzungen. Notwendig sind ausreichende finanzielle und regulatorische Handlungsspielräume sowie verlässliche Rahmenbedingungen.“