Königs Wusterhausen, 20.04.2026 (lifePR) – Lene Mührs und Hannah Reif (Kettwiger RG/Frankfurter RG Germania) haben bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft 2026 (DKM) auf der Regattabahn Oberschleißheim den Titel im Frauen-Zweier ohne Steuermann gewonnen. Mührs und Reif, die im AUGLETICS-gebrandeten Boot antraten, sicherten sich damit zugleich den AUGLETICS-Sonderpreis – dotiert mit 500 Euro und einem Pokal. Es ist das erste Mal in der 143-jährigen Geschichte des Deutschen Ruderverbandes (DRV), dass ein Preis für einen Frauen-Wettbewerb bei einer nationalen Meisterschaft ausgelobt wurde. Dass der Preis an eine Athletin aus dem brandenburgischen Landkreis Dahme-Spree geht – dem Landkreis, in dem AUGLETICS seinen Firmensitz hat – verleiht dem Sieg eine besondere Note
Mührs/Reif souverän im A-Finale
Im A-Finale des Frauen-Zweiers hatten Mührs und Reif das Rennen von Beginn an unter Kontrolle und setzten sich klar durch. Lene Mührs kommentierte den Sieg knapp: „Der Pokal und das Preisgeld sind ein schönes Add-On. Wir haben unsere Zielstellung erreicht.“ Auf Platz zwei ruderten die erstmals gemeinsam antretenden Schwestern Annabelle und Luise Bachmann (beide RV Ingelheim) mit einem Rückstand von 4,35 Sekunden. Luise Bachmann war im vergangenen Jahr schon Teammitglied des deutschen Frauenachters und es sieht wieder danach aus, als ob sie eine tragende Rolle spielen könnte. Die im Vorfeld als Favoritinnen gehandelten Paula Hartmann und Olivia Clotten musste nach ihrem Vorlauf krankheitsbedingt zurückziehen. Luise Bachmann zog ein positives Fazit: „Es wurde von Rennen zu Rennen besser, und zum Abschluss passte einfach alles.“ Überrascht haben Lene Holkenbrink und Raphaela Werner vom Ruderclub Allemannia Hamburg sowie dem Mainzer RV. Als noch bestehende U23-Mannschaft sicherten sie sich mit einem beherzten Rennen den 3. Platz.
Ergebnisse fließen in Kaderplanung des Frauen-Achters ein
Die Finalplatzierungen sind richtungsweisend für die Mannschaftsbildung des Frauen-Achters. Im vergangenen Jahr fehlten dem Frauen-Flaggschiff nur 17 Hundertstelsekunden zur WM-Medaille – die letzte Medaille im Frauen-Achter datiert aus dem Jahr 2006 (Silber).